Bei Schaumweinen enthält Brut bis zu 12 g/L Zucker, während Extra Dry zwischen 12 und 17 g/L liegt — Extra Dry ist somit spürbar süßer als Brut.
| Brut Nature / Zero Dosage | 0–3 g/L Restzucker — knochentrocken, ohne Versanddosage |
|---|---|
| Extra Brut | 0–6 g/L — laserpräzise Säurespannung |
| Brut | 0–12 g/L — der klassische weltweite Trocken-Standard |
| Extra Dry / Extra Sec | 12–17 g/L — spürbar weicher und runder als Brut |
| Demi-Sec | 32–50 g/L — klassischer Dessert-Schaumwein |
Schaumweine folgen einer eigenständigen gesetzlichen Dosage-Skala, die viele Konsumenten überrascht:
Die offizielle Schaumwein-Dosagetabelle
| Dosage-Bezeichnung | Restzucker (g/L) | Sensorischer Stil |
|---|---|---|
| Brut Nature / Zero Dosage | 0–3 g/L | Knochentrocken, ohne hinzugefügte Versanddosage; purer Terroir-Ausdruck |
| Extra Brut | 0–6 g/L | Extrem frisch mit rassiger Säurespannung |
| Brut | 0–12 g/L | Der universelle weltweite Benchmark-Standard |
| Extra Dry / Extra Sec | 12–17 g/L | Spürbar weicher und fruchtsüßer als Brut |
| Sec / Dry | 17–32 g/L | Angenehm süßlich |
| Demi-Sec | 32–50 g/L | Klassischer Begleiter für edles Gebäck |
| Doux | Über 50 g/L | Opulenter, süßer Dessert-Sekt |
Die goldene Erkenntnis: Extra Dry ist süßer als Brut! Die meisten weltweit verkauften Proseccos tragen die Aufschrift Extra Dry und schmecken daher weich und mild. Suchen Sie einen rassig-trockenen Schaumwein, greifen Sie stets zu Brut oder Brut Nature.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Warum heißt süßlicherer Schaumwein ausgerechnet „Extra Dry“?
Das ist ein historisches Relikt aus dem 19. Jahrhundert. Damals trank man Champagner extrem süß (oft über 100 g/L). Als Häuser begannen, Weine mit nur 15 g/L für den englischen Markt abzufüllen, nannten sie diese im damaligen Vergleich „extra trocken“. Später entwickelte man den noch trockeneren „Brut“ (herb), doch der alte Begriff blieb erhalten.
Weiterführende Empfehlungen
Zuletzt aktualisiert: 2. August 2026